Mairübchen – ein besonderes Gemüse

Ein Bündel weißer Mairübchen liegt auf der Wiese
Die ersten weißen Mairübchen am 17. Mai – Aussaat am 03. April

Mairübchen! Immer wieder habe ich die kleinen Rüben auf den Märkten liegen sehen. 2018 habe ich den Anbau ausprobiert und als Sorte die „Mairübe Natsu Komachi F1“ gewählt. Ich habe sie als Vorfrucht zwischen den Erbsen-Reihen am 3. April zeitig im Frühjahr gesät.

Nach dem Auflaufen werden sie kontinuierlich ausgedünnt auf ca. 2 cm Abstand. Mitte Mai gibt es die ersten weißen Rübchen zur Brotzeit.  Mit 5 cm Durchmesser heißt es, seien sie am zartesten. Der Rest darf im endgültigen Abstand von 5-10 cm weiterwachsen und doppelt so dick werden.

Mairübchen-Rezept

Die zarten Rübchen sind schnell und lecker zubereitet nach folgendem, einfachen Rezept:

  • Erst kurz blanchieren
  • danach in Butter schwenken und etwas nachziehen lassen
  • dabei mit etwas Salz würzen
  • und schließlich mit Petersilie verfeinern

Simpel, aber der wahre Genuss! Geschmacklich liegen sie irgendwo zwischen Radieschen und Kohlrabi und haben ein ganz feines Aroma. die Rübchen sind auch roh gegessen sehr lecker.

Ein tolles Gemüse – Mairübchen kommen in die Standard-Gemüseauswahl!

Die Entwicklung der Nachsaat vom  01. Mai:

Erfahrungen eines anderen Gartenbloggers

Ralf Roesberger vom Gartenblog „Neulich im Garten“ hat schon weit mehr Erfahrung mit den Mairübchen und hat sich in seinem Blogbeitrag genauer damit befasst. Leider hat er recht: Die die Rübchen haben viele positive Eigenschaften wie zum Beispiel den frühen und unkomplizierten Anbau. Jedoch gibt es leider auch eine Schattenseite: ungeschützt werden sie fast unweigerlich von der Kohlfliege befallen, die sich in die zarten weißen Rübchen frisst und unschöne Gänge hinterlässt.

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