Das Unkraut-Buch – erkennen, nutzen, entfernen – eine Buchvorstellung

Das Unkraut-Buch - Buchcover
Das Unkraut-Buch: Erkennen · Nutzen · Entfernen – 96 Seiten, Verlag: BLV – Auflage: 2 (9. Februar 2018)

Ich habe eine Definition für gewisse Pflanzen, die versucht, das Wort „Unkraut“ zu vermeiden: Es sind Pflanzen zur falschen Zeit am falschen Ort – gepaart mit einer maximalen Ausbreitungstendenz.

Das Unkrautbuch ist da einerseits pragmatischer und nennt das Ding beim Namen, aber andererseits auch viel poetischer, weit blickender, wenn es von ihnen als grenzenlose Weltbürger-Vagabunden oder als System infrage stellende Anarchos spricht.

Ja, da ist schon etwas dran! Und sie sollen einem auch gehörig Respekt abnötigen in ihrer Stärke und Unverwüstlichkeit. Aber das ist auch genau das, was einem als Gärtnerin wenig Freude bereitet. „Das Unkraut-Buch – erkennen, nutzen, entfernen – eine Buchvorstellung“ weiterlesen

Kletterzucchini gibt es nicht – Zucchini haben keine Ranken!

"Kletterzucchini" - eine normale Zucchini am Stab bzw. Pfahl hochgezogen
Meine „Kletterzucchini“  ist eine normale, reich tragende Zucchini, die an einem Pfahl hochgezogen wurde

Als ich das erste Mal versucht habe, eine sogenannte Kletterzucchini zu kultivieren, begann ich mich  zu fragen: Gibt es wirklich eine Kletter-Zucchini, die von selbst freudig Zäune und Spaliere berankt ?

Denn so hatte ich mir das vorgestellt!
Von den beiden gekauften Kletter-Zucchini hat jedenfalls nur eine die Schnecken überlebt. Der habe ich dann eine Stange zum Hochranken hingesteckt. Die zweite habe ich mit einer normalen Zucchini vom Gärtner am Markt ergänzt.

Kletterzucchini vs. Normal-Zucchini

Beide Zucchini wuchsen, ein Blatt nach dem anderen schob aus dem kräftigen Pflanzenkörper – und beide blieben am Boden.  Die übrig gebliebene, ausgewiesene Kletterzucchini hat dann irgendwann aufgegeben. Übrig blieb die Normalo-Zucchini Die habe ich dann als Kletterzucchini an einem Pfahl ca. 1,70 m mit Hochbinden nach oben gezogen und sie ab August am Ende des Pfahls wieder hängend nach unten wachsen lassen. „Kletterzucchini gibt es nicht – Zucchini haben keine Ranken!“ weiterlesen

Die Traubenkirsche blüht sich ein Gedicht

Die Traubenkirsche in voller Blüte
Die Traubenkirsche in voller Blüte

Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein heimisches Wildgehölz und einer meiner Lieblingssträucher im Garten. Denn sie blüht wunderbar und zuverlässig jedes Jahr im Frühling – nach der Felsenbirne und der Forsythie und noch vor dem Flieder und ist für die Tierwelt ökologisch bedeutsam.

Die kleinen weißen Blüten hängen in großen Trauben und erscheinen mit dem Blattaustrieb. Ihre so filigrane, aber in der Summe üppige und verschwenderische Blüte verströmt dabei einen unvergleichlichen Duft. „Die Traubenkirsche blüht sich ein Gedicht“ weiterlesen

Der Gartenblogger Hanns im Interview der Blogspione

Tastatur mit dazwischen gesäter KresseDie  Blogspione haben mich ins Kreuzverhör genommen ;)
Hier geht es zum ausführlichen Interview der Blogspione Katy & Effi  mit dem Gartenblogger Hanns über  Gartenlust, WordPress und Blogger-KnowHow.

 

 

Waldmeisterbowle – das Rezept ist einfach!

Waldmeisterbowle im Glas mit einem Zweig WaldmeisterWaldmeisterbowle – das ist Frühling im Glas!

Die Waldmeisterbowle ist eine Weißwein-Bowle, die mit dem unverwechselbaren, intensiven Geschmack des Waldmeisters aromatisiert wird.

Der Benediktinermönch Wandalbertus aus dem Kloster Prüm soll im Jahre 854 den „Maitrunk“ zum ersten mal schriftlich erwähnt haben. Dieser ursprüngliche Maitrank beinhaltete noch die Blätter der schwarzen Johannisbeere und vom Gundermann und wurde zur Stärkung von Herz und Leber im Kloster ausgeschenkt. „Waldmeisterbowle – das Rezept ist einfach!“ weiterlesen

Gemüsegarten: Beetplan Frühling/Sommer 2018

Blatt papier, zu Hälfte akurater Plan, zur Hälfe Notuzen der Ausführung
Von der Planung in die Wirklichkeit – der Beetplan wird angepasst und mit Notizen versehen.

Ich plane zweimal im Jahr die Belegung der Beete – einmal für Frühling/Sommer-Gemüse und einmal für den Herbst/Winter, wenn die früheren Kulturen abgeräumt sind.
Was aus diesem schönen Plan in der Realität wird – dazu weiter unten ;)

Ich versuche damit, ein bisschen den Überblick zu behalten, was ich eigentlich will und was schon getan ist. Auch für den Fruchtwechsel helfen mir die Notizen.

Ich pflanze und säe immer einiges planvoll durcheinander. Bei der Planung von Hauptkultur und Zwischenkultur muss man die Wuchsdynamik und Platzbedarf der zusammengestellten Gemüse- und Salatsorten kennen und beachten.
Wenn z.B. 3 Reihen Kohl gepflanzt wird, kann man als Zwischenkultur zwischen die Kohlpflanzen Salat pflanzen und zwischen die Reihen Kresse und Rucola säen. Die Zwischenkultur ist dann schon geerntet, wenn der Kohl den ganzen Platz im Beet beansprucht. „Gemüsegarten: Beetplan Frühling/Sommer 2018“ weiterlesen