Schwefelporling erkennen – gelber Baumpilz bringt Freud und Leid

Schwefelporling am Zwetschgenbaum

Vom Schwefelporling befallene Bäume werden brüchig und brechen irgendwann zusammen

Vor einigen Tagen werfe ich einen Blick auf den alten Zwetschgenbaum. Etwas versteckt hinter dem Komposthaufen leuchtet es knallgelb! Ich wusste es gleich: Ich habe den Gemeinen Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) im Garten. Gemein ist da durchaus zutreffend, denn befallene Bäume sind unweigerlich dem Tode geweiht.

Der Schwefelporling ist ein Holz zersetzender Parasit. Er dringt über Wunden in den Baum ein und zersetzt vor allem das Kernholz. Der Baum wird ausgehöhlt und bricht irgendwann bei Wind oder starkem Fruchtanhang zusammen. Natürlich kommt der Schwefelporling in Auwäldern (wie bei uns an den Weiden am Isarufer) und in feuchteren Eichen-Mischwäldern vor. In Gärten befällt er In Obstgärten schädigt der Schwefelporling Kern und Steinobst wie Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume.

Naturgarten Ideen – kleine Praxishilfe für einen naturgerechten Garten

Doppelseite aus dem Naturgarten-Ideen-Buch zum Thema Hummeln

Hummeln, Ein Thema im Kapitel: In der Luft

Wer für seinen Naturgarten Ideen, Hintergrundwissen und Knowhow sucht, wird im kompakten Naturgarten-Ratgeber „Können Igel schwimmen und gehen Bienen baden?“ fündig werden.
Das für Naturgärtner und Naturgärtnerinnen Interessante versteckt sich dabei im Untertitel: Überraschend einfache Ideen, um Insekten, Nützlinge und Tiere im Garten willkommen zu heißen!

Die Autorinnen geben zahlreiche Tipps und Infos, um im Garten Wohlfühloasen für die heimische Tierwelt zu schaffen.  Dabei liegt der Schwerpunkt des kleinen Kompendiums nicht in der Tiefe der Erklärung, sondern in der Inspiration mit kurzen, übersichtlichen Informationen.

Erdflöhe bekämpfen – keine Löcher an Radieschen und Rucola

Erdflöhe auf den Blättern des Asiasalats

Noch ein leichter Befall: Erdflöhe fressen Löcher in alle Kreuzblüter, z.B. auch in den Asiasalat

Mehr oder minder stark durchlöcherte Blätter von Radieschen, Rucola und Asiasalat: Das sind die Fraßspuren der Erdflöhe.
So winzig der Käfer auch ist, er kann im Haus- und Küchengarten mit seinem Lochfraß durchaus nerven.

Solange Rettich, Radieschen und die Pflanzen und von Kohl und anderen Kreuzblüterarten noch genug Blattmasse zum Wachsen haben, hält sich der Schaden in Grenzen. Wachstumsstörungen sind jedoch meist die Folge. Aber auch ohne ist niemand begeistert von durchlöchertem Rucola und Asiasalat auf dem Salatteller .

Gartenpraxis kompakt – mit Checklisten durch´s Gartenjahr

Wie schon im im gleichformatigen „Wird das was oder kann das weg?“ für die Unterscheidung von Kraut und „Unkraut“ in der täglichen Gartenpraxis, präsentiert der Kosmosverlag mit „Wächst das von allein – oder muss ich jetzt was machen?“ wieder einen gleichermaßen trendigen wie praktischen Garten-Coach fürs Gartenjahr.

Cover des Gartenpraxis-Ratgeber mit Erdbeerpflanze

Wächst das von allein – oder muss ich jetzt was machen? Alle Gartenarbeiten auf einen Blick

Den Jahreszeiten folgend sind Monat für Monat wesentliche und relevante Gartenarbeiten übersichtlich auf einen Blick zusammengefasst. Der praxisnahe Ratgeber gibt dem Gartenbeginner einfache Anleitungen an die Hand  bietet aber auch dem Senior-Gartler mit den kurzen und prägnanten Checklisten einen praktischen Mehrwert.

Die Stinkende Nieswurz – eine Bereicherung für jeden Garten

Grüne Pflanze mit hellgrünen Blüten

Die Stinkende Nieswurz zählt zu den Halbsträuchern und wird bis zu 60 cm hoch

Die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) ist eine enge Verwandte der Christrose und gehört mit den Lenzrosen als Vertreter der Gattung Nieswurz (Helleborus) zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Phänologie im Garten – gärtnern im Rhythmus der Natur

Phänologie im Garten – säen, pflanzen, pflegen im Rhythmus der Natur

Gärtnern im Rhythmus der Natur – eigentlich eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen. Aber wir Gärtner und Gärtnerinnen tricksen schon immer, um dem natürlichen Rhythmus ein Schnippchen zu schlagen: Anzucht am Fensterbrett oder gar unter dem LED-Licht, Frühbeet, Gewächshaus, womöglich beheizt … Eine Hinwendung zum Rhythmus der Natur im Garten ist also gar nicht so abwegig.
Aber das ist nicht das Thema. Es geht um Phänologie im Garten. Der wahre Rhythmus der Natur richtet sich nämlich nicht nach dem Kalender und verändert sich. Ein Phänomen, das sich im Klimawandel zunehmend verstärken wird.