Marienkäferlarven, Blattläuse und Schaumzikade – Es kreucht und fleucht

Marienkäferlarve
Marienkäferlarve auf der Jagd nach Blattläusen

Haben wir heuer endlich die Blattläuse am noch jungen Schneeball in den Griff bekommen, so plagen sie uns doch wieder an neuen Stellen: An den Rosen, im Eissalat und an der neuen Margerite!

Aber die Kavallerie ist schon da: Die Marienkäferlarven sind heuer 2 Wochen früher da als letzte Jahr – klasse, ran an die Arbeit!
Zur Unterstützung bekommt die Margerite noch ein paar  Mal Brennesselbrühe auf die befallenen Stellen, mal schauen, ob das hilft.

Die Brennnesselbrühe habe ich gestern angesetzt und beim Ernten gleich auch was gegen ein künftige Rheuma getan  ;-)
Zum Einsatz der Brennesselbrühe und der Brennesseljauche habe ich hier einige Infos zusammengestellt: Brennnesseljauche und Brennnesselbrühe

Schon einige Male habe ich bei unseren Kopfsalaten Schaumzikaden-Larven (Link zu Wikipedia) gefunden. Wenn´s unbedingt meinen, aber ich hätt´auch Unmengen von Girsch im Angebot zum dran Saugen …

Tierleben in unserem Garten – da gehört auch unser 4-beiniger Haus- und Gartenbewohner dazu: Katze Leila. Der Trittstein neben dem Frühbeet ist einer ihrer Lieblingsplätze!

Biotop Regentonne: Stechmücken- und Rattenschwanzlarven

Rattenschwanzlarve mit Stechmückenlarven
Rattenschwanzlarve mit Stechmückenlarven

Heute sind sie dran, die Stechmückenlarven in meinen Wassertonnen (rechts neben dem Blitzlichspiegelbild). Kein EHEC wird sie befallen, aber was Ähnliches: Auch der Bacillus thuringiensis israelensis (BTI) schädigt den Verdauungstrakt – mit tödlichem Ausgang für die armen Stechmücken …

Dabei habe ich etwas Neues entdeckt und online auch sehr schnell bestimmen können: Rattenschwanzlarven! (das Monster unter dem Blitzlichspiegelbild)

Rattenschwanzlarven sind die Larven der einheimische Mistbiene oder Scheinbienen-Keilfleckschwebfliege (Eristalinae), einer Schwebfliegenart.

Unternehmen gegen die zugegeben nicht sehr appetitlichen Larven muss man im Gartenbereich nichts, siehe Neudorff. Schließlich werden nur ein paar hübsche Schwebefliegen draus – siehe wikipedia.org/wiki/Mistbiene

Wollschweber – flink und pelzig

Grosser Wollschweber Bombylius major
Großer Wollschweber – Foto Richard Bartz auf Wikipedia

Jetzt weiß ich endlich, wie dieser hübsche Brummer heißt: Großer Wollschweber. Eine treffende Bezeichnung für diese Hummel ähnliche Fliegenart.

Die Wollschweber lieben unser Lungenkraut und strecken ihre langen Rüssel tief in die Blütenkelche und stützen sich nur mit den Vorderbeinen an der Blüte ab.

Interessant: Nur die erwachsenen Tiere leben vom Nektar, die Larven leben räuberisch. Dazu können einige Arten ihre Eier im Flug z.B. direkt in Nest der Mörtelbiene schießen.

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