Lebensraum Garten

Thema Lebensraum Garten im Freisinger Gartenblog – Tipps und Erfahrungsberichte über den Garten als vielfältiges Biotop

Die Traubenkirsche – ökologisch wertvoll, duftend und schön

Die Traubenkirsche in voller Blüte

Die Traubenkirsche in voller Blüte

Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein heimisches Wildgehölz und einer meiner Lieblingssträucher im Garten. Denn sie blüht wunderbar und zuverlässig jedes Jahr im Frühling – nach der Felsenbirne und der Forsythie und noch vor dem Flieder und ist für die Tierwelt ökologisch bedeutsam.

Die kleinen weißen Blüten hängen in großen Trauben und erscheinen mit dem Blattaustrieb. Ihre so filigrane, aber in der Summe üppige und verschwenderische Blüte verströmt dabei einen unvergleichlichen Duft.

Terrassenbeleuchtung und Licht im Garten – auch zur Sicherheit!

Eintopf im Kessel über dem offenen Feuer - warm leuchtend ohne Terrassenbeleuchtung

Romantisch, aber ohne weiteres Licht wenig praktisch für den, der da die Suppe auslöffeln will

Eine Terrasse muss her. Und Damit auch die Terrassenbeleuchtung. Denn die Terrasse zu erstellen ist nur die halbe Miete, wenn bei Einbruch der Dunkelheit vom Können und Ideenreichtum des Bauherrn und Gärtners nichts mehr zu sehen ist ;-) Und egal, ob man auf der Terrasse gemütlich den Feierabend genießen will oder Freunde zu einer heißen Grillparty eingeladen hat: Wenn es dämmert, will doch keiner in die ummauerten vier Wände zurück, nur weil es dunkel wird.

So kann es wohl für einen romantischen Abend durchaus ausreichen, ein paar Kerzen anzustecken oder sich um die Feuerschale zu scharen. Aber will man den Tag etwas verlängern, und dabei den Wohn- und Lebensraum Garten nicht mit der Baulampe brutal ausleuchten sondern in geschmackvolles Licht tauchen, so ist in aller Regel auf der Terrasse in im Garten doch etwas mehr Gartentechnik vonnöten. Terrassenbeleuchtung  und Licht im Garten also, Außenbeleuchtung!

Eine Rosenkohl Blüte ist ganz normal – wenn man dem Gemüse Zeit lässt

Zahlreiche gelbe Rosenkohlblüten

So blüht Rosenkohl (Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Rosenkohlbluete.jpg

Denn Blühen und Fruchten ist das Ziel des Lebens, auch das unseres Gemüses wie bei der Rosenkohl Blüte.

Und oft ist das, was wir von den Pflanzen essen, genau dafür gemacht – es will verspeist werden! Allem voran die Früchte, Nüsse und Beeren. Das Tier – auch das menschliche – soll es HIER fressen und DORT die unverdaulichen Samen wieder ausscheiden und so für die Verbreitung der Pflanze sorgen.

Häufig ist das aber auch anders und Mensch und Tier laben sich an Pflanzenteilen, für die das so nicht vorgesehen war.

Bacillus thuringiensis israelensis – BTI im Einsatz in Wassertonnen

Steckmückenlarven in einer Wassertonne vor Einsatz des Bacillus thuringiensis israelensis

Sind die Stechmückenlarven schon in diesem Stadium, ist es höchste Zeit, mit Bacillus thuringiensis israelensis (BTI) dagegen anzugehen

Wenn sich die Stechmückenlarven so wie im Bild rechts an der Wasseroberfläche der Wassertonnen tummeln und sich bei der geringsten Erschütterung nach unten schlängeln, ist es höchste Zeit für den Einsatz von Bacillus thuringiensis israelensis (BTI).  Die Verwendung von BTI ist eine umweltverträgliche Methode gegen eine drohende Mückenplage. Für den Garten gibt es zwei Präparate zu kaufen (siehe weiter unten).

Weiße Fliege im Garten – was kann dagegen tun?

Nahaufnahme der Weißen Fliege auf einem Kohlblatt

Heißt Fliege, schaut aus wie ein Falter, ist aber die Mottenschildlaus

Gestern habe ich beim Ernten eines Brokkoli eine unschöne Entdeckung gemacht: Auf den Unterseiten der Blätter saß  zahlreich die Weiße Fliege oder Mottenschildlaus. Ich erkenne sie gleich, da ich vor drei Jahren einen sehr starken Befall am Rosenkohl hatte.

Die Weiße Fliege ist trotz ihres Namens und Aussehens keine Fliege, sondern mit den Blattläusen verwandt. Die Weiße Fliege ist eine Mottenschildlaus, konkret die Kohlmottenschildlaus (Trialeurodes vaporariorum). Und da liegt das Problem: genau wie andere Läuse saugt auch die Mottenschildlaus an den Blättern der befallenen Pflanzen und schwächen diese dadurch. Dies kann zum Absterben ganzer Blätter führen.

Die Rübenfliege – helle Flecken an Mangold und Spinat

Schon am jungen Mangold helle Flecken vom Schädling

Die Larven der Rübenfliege fressen im Blatt zwischen Blattober- und -Unterseite.

Im Frühsommer sieht man die ersten Symptome: Die Blätter vom Mangold oder Spinat bekommen helle, unregelmäßige Flecken, die sich ständig ausweiten und später braun werden.
An diesen Stellen fressen die Larven der einer Minierfliege Gänge ins Blattgewebe. Die Mangoldpflanzen werden im Wachstum gehemmt, da die Assimilation nicht mehr ungestört ablaufen kann. Bei starkem Befall können die Blätter absterben.
Ursache ist die Rübenfliege. Ihre Larven fressen zwischen Blattoberseite und Blattunterseite Gänge ins Blatt. Neben Mangold werden auch Spinat, Rote Rüben und Kartoffeln befallen.