Das Rosenkohlbeet ist bestellt

Heute haben wir das „Rosenkohlbeet“ bestellt, nachdem die Erdarbeiten wie Bodenlockern und -krümeln erledigt waren und der Kompost eingearbeitet war.

Auf dem Beet ist Rosenkohl die Hauptfrucht. Er wird fast ein Jahr auf diesem Beet stehen! Den Rosenkohl vom letzten Jahr habe ich erst Anfang April ein letztes Mal beerntet und anschließend gerodet (Siehe Beitrag: Den Winterkohl abernten).
Die Kohlpflanzen sind vom Gärtner am Markt. ich habe mit dem Vorziehen von Kohl auf der Fensterbank schlechte Erfahrungen gemacht. Die Pflänzchen reagieren stark auf das nicht optimale Lichtangebot und werden lang und spargelig.

Bis sich der Rosenkohl schließt, will ich das Beet noch für ein paar andere Kulturen nützen:

  • Weiße Frühlingszwiebeln:
    Die habe ich noch im Spätherbst letzten Jahres ins Beet zum Überwintern gesät. Heuer im frühen Frühjahr waren es noch recht dünne Hälmchen; ich habe sie ausgegraben und in eine Aussaatkiste gepflanzt und ins kalte kleine Gewächshäuschen gestellt (die Styroporkästen sind übrigens ehemaliges PC-Verpackungsmaterial – Upcycling!). Dort haben sie sich prima entwickelt. Ich hoffe, sie können mit dem Rosenkohl mithalten und werden reif, bevor der das Beet schließt – letztes Jahr hat es geklappt.
  • Vor dem Rosenkohl eine Reihe Eiszapfen gesät
  • Hinter dem Rosenkohl eine Reihe Asiasalat und Rukola gesät
  • Zwischen den Rosenkohl-Zwiebel-Reihen Kopfsalat „Maikönig“ gesät. Ich nehme den Platz als Saatbeet für die Anzucht: Wenn die Salat-Pflanzen groß genug sind, werden sie an andere Plätze verpflanzt.

Den Winterkohl im Frühjahr abernten

Ende März ist es Zeit geworden, den Winterkohl abzuernten.

Der Schwarzkohl – Sorte „Toskanischer Palmkohl“ hat kräftig ausgetrieben – zu unserem Glück, denn die Sprossen sind zart und lecker, eine Mischung aus Blattkohl und Brokkoli. Er beginnt zu blühen, deshalb haben wir ihn abgeerntet, und was wir nicht in einer abendlichen Gemüsepfanne verwerten konnten, eingefroren. Mehr über den Schwarzkohl in Garten und Küche unter: Schwarzkohl oder Palmkohl anbauen – und mit toskanischem Rezept zubereiten hier im Gartenblog.

Auch der Rosenkohl strebt Ende März seiner Bestimmung entgegen und die Röschen springen auf und wollen lange Triebe werden – siehe: Blühen und Fruchten ist das Ziel.
Wir haben alle Rosenkohlstrünke abgeschnitten und die Röschen abgelöst und eingefroren.
Heuer hat der Rosenkohl wunderbare Gipfelknospen ausgebildet – fast wie kleine Kohlköpfe. Das kann man aber nur erreichen, wenn man den Rosenkohl nicht, wie mancherorts beschrieben, im Herbst köpft. Die Blätter der Gipfelknospe sind zart und schmackhaft, wir haben sie in einer Gemüse/Fleisch-Pfanne verarbeitet.

Rezept: Frühjahrs-Rosenkohl mit Pute und grünem Pfeffer
Pute in nicht zu kleine Stücke schneiden, Zwiebel in dünnen Spalten zugeben, Blätter vom Rosenkohl ablösen und oben auf legen. Das ganze mit Salz und grünem Pfeffer würzen.
Deckel auf die Pfanne und bei guter Hitze braten, bis die Putenstücke unten Farbe bekommen. Dann einmal vorsichtig wenden, noch ein paar Minuten anbraten lassen – fertig!

 

 

Essen ist politisch

Ein Beitrag gesehen auf der informativen Website des großartigen Kartoffelkombinats unter www.kartoffelkombinat.de

Das Welternährungssytem ist aus dem Lot!
Neue Formen der Landwirtschaft wie gemeinschaftlicher Gemüseanbau, Solidarische Landwirtschaft wie im Kartoffelkombinat oder soziale und ökologische urbane Landwirtschaft des Prinzessinnengartens in Berlin-Kreuzberg können helfen und schärfen das Bewußtsein für die Lebens-Mittel!

Gartentagebuch im Gartenblog – ist das nicht doppelt gemoppelt?

Gartentagebuch
Das Gartentagebuch – ein Geschenk meiner Kinder

Dieser Gartenblog hat seinen Ursprung in einem echten, handfesten Gartentagebuch. Das hatten mir vor langer Zeit die Kinder zum Geburtstag geschenkt, damit die Zettelwirtschaft rund um den Garten ein Ende hat.

Nach den Erfahrungen der ersten Jahre hat sich daraus der Gartenblog entwickelt – sollte ich doch mit Suche, Kategorien und Tags noch besser meine Einträge und Hinweise finden und – das ist entscheidend: auch lesen können ,-)

Seit Juni 2010 ist der Freisinger Gartenblog nun online, und hat sich seitdem von dem ursprünglichen Ziel doch etwas entfernt. Noch immer schreibe ich hier meine Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge nieder, doch sind inzwischen aus den kurzen Notizen ausgewachsene Artikel geworden. „Gartentagebuch im Gartenblog – ist das nicht doppelt gemoppelt?“ weiterlesen

Das Gurken-Beet gerade noch fertig

Beet mit Snackgurken
Snackgurken mit Allerei

vor dem Regen :-)

Von links nach rechts:

  • Heute gesät: Rettich Rex mit Dill gemischt,
  • Lauch – vorgezogen gekauft und schon länger gepflanzt
  • Schnitt-Mangold – vor 3 Wochen gesät
  • Snack-Gurken “Green Fingers “
    Anfang April vorgezogen, heute ausgepflanzt
  • Nochmal 2 Reihen Pastinaken gesät (die Aprilsaat will nicht recht kommen) mit schnellem Rukola dazwischen.

Der Spossenbrokkoli zieht los

Der Sprossenbrokkoli im Kohlbeet
Der Sprossenbrokkoli im Kohlbeet

Letztes Jahr habe ich es schon einmal probiert, aber spät im Jahr und hatte gehofft, ihn überwintern zu können. Lange hat er ausgehalten, aber im späten Winter ist der Sproßbrokkoli dann doch der Kälte zum Opfer gefallen. Wir haben halt nicht die milden Winter wie auf der Insel – eine englische Gartenautorin hat mich auf die Idee gebracht.

Heuer habe ich den Spossenbrokkoli als Brokkoli-Dauerversorgung übers Jahr hinweg eingeplant – er soll nach der ersten Borkkolischwemme im Juni immer wieder einzelne leckere Röschen für die Küche liefern.

Die Anzucht – Sorte Santee F1 – erfolgte schon Ende Februar und das war gut so, denn der Spossenbrokkoli braucht lange, bis er ins Wachsen kommt. Ende April waren die Blätter er immer noch nicht größer als 1 cm.

Ausgepflanzt habe ich ihn am 12. April – das war ihm wahrscheinlich zu früh. Ich glaube, er braucht ordentlich Wärme zum wachsen, den mit den wärmeren Tagen ist er auch ordentlich gewachsen. Ich bin gespannt, wie´s mit meiner Mimose unter den Kohlpflanzen weitergeht … ;-)