Gartenliteratur

Die Vielfalt der Gartenliteratur bringt Vielfalt  in die Gärten. Und umgekehrt gilt auch: Ohne die Ideen und Innovationen aus den Gärten gäbe keine Gartenliteratur.

Beispiele für Gartenliteratur

  • Fachbücher zu Gartenplanung, und Gartenpflege, Samen- und Pflanzenwahl …
  • Gartenratgeber zum Beispiel für die Auswahl und Nutzung des richtigen Gartenwerkzeugs
  • Gartenpoesie mit nicht immer romantischen Gärten und verträumten Gärtnern in Romanen und Gedichten
  • Biographien von berühmten Gärtnerinnen und Gärtner
  • Fotobücher: Aufwändig gestaltete Bücher, die Gärten oder Einzelaspekte wie Rosen ansprechend in Szene setzen
  • Nachschlagewerke zu einzelnen Gemüsen oder Blumen
  • Gartenkalender und Gartenkataloge
  • Sammlungen von Anekdoten aus dem Garten und vieles mehr…

Gartenbücher – Buchvorstellung und Empfehlungen

Kartoffelanbau im Prinzessinnengarten – Projektbericht 2016

Sack-Kartoffeln nach dem Vorbild des Prinzessinnengarten am 27.07.2011

Sack-Kartoffeln ala Prinzessinnengarten

Bennar Markus, seines Zeichens M. Sc. der Pflanzenbauwissenschaften, ist im Berliner Prinzessinnengarten seit 2010 unter anderem verantwortlich für den Kartoffelanbau.

Zum siebten Mal in Folge ließ er 2016 auf der alten Brache in recycelten Polypropylen-Säcken einen Kartoffelacker entstehen. 2016 wurden in insgesamt 191 Säcken neunzehn verschiedene Kartoffelsorten angebaut, zum zweiten Mal infolge auch die eigene Prinzessinengarten-Kartoffelsorte, gezüchtet durch Asa Sonjadotter und Matthias Wilkens.

Um auf einer kleinen Fläche einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, entwickelte Bennar Markus mit anderen passend zum mobilen Garten den transportablen Kartoffelsack – abgeleitet von der Kartoffeltonne.

Das wilde Gartenblog – 10 Jahre Erfolgsgeschichte eines Gartenblogs

Typischer Gartenblog Aufbau mit Header, Contentdpalte und Seitenleisten

Screenshot von „Das wilde Gartenblog“ vom Mai 2019

Garteninteressierte und Gartenblogger wissen die Qualität des Gartenblogs von Claudia & Matthias zu schätzen. Aber nicht nur: Auch Google weiß um die interessanten, gut verständlichen Artikel rund um den Garten. Es rankt Das Wilde Gartenblog bei der Suche nach „gartenblog“ eigentlich immer auf der ersten Seite

Hortisol – Der Gartenboden ist Boden des Jahres 2017

Der Boden des Jahres wird jährlich vom Kuratorium des Bodens ausgewählt und präsentiert. Böden und ihre Funktionen im Naturhaushalt sollen mit dieser Aktion ins Bewusstsein gerückt werden für einen verantwortungsbewussten Umgang und Schutz dieser lebenswichtigen Ressource.
Das ist für uns Gärtner natürlich nichts Neues. Trotzdem lohnt ein Blick auf den Boden des Jahre 2017, denn es geht um den Gartenboden!

Der bodenkundlich definierte „Gartenboden“ heißt in der Fachsprache Hortisol. Nicht jeder Gartenboden ist ein Hortisol. Nur durch jahrhundertelanges Bearbeiten, Bewässern und Anreichern des Rohbodens mit Kompost, Stallmist und Kalk entsteht der typische humose und lockere, stark belebte und fruchtbare Hortisol.
Er kommt in Mitteleuropa nur mehr mit kleinen Flächenanteilen dort vor, wo jahrhundertelang Gartenbau betrieben wurde: Alte Klostergärten mit Gemüse- und Kräuterbeeten, Schloss- und Burggärten und langjährig bewirtschaftete Haus- und Kleingärten.

Natürlich gibt es Gartenböden überall dort, wo wir Gärtner in der Erde wühlen. So wie ich im Boden meines Gemüsegartens. Beim Bau des Siedlungshauses in den 1950er Jahren wurde auf dem Lehm des Tertiären Hügellandes wenig bis gar kein Humus aufgebracht. Seit 10 Jahren versuche ich nun, aus dem Rohboden einen fruchtbringenden Gartenboden zu schaffen – mit mehr oder weniger Erfolg.