Ein Gartenblog als Wunderland – Beetwunderung.de

Logo von Gartenblog-Beetwunderung.deIm Herbst letzten Jahres wurde ich auf Instagram auf einen neuen Gartenblog aufmerksam: beetwunderung.de.
Eine wundersamer Name, der zusammen mit seinen Bildern und Posts meine Neugier weckte. Zum Glück, denn ich entdeckte einen spannenden Blog eines Gartenbegeisterten auf der Suche nach seinem ganz persönlichen Gartenerlebnis.Das Interview besteht aus zwei Teilen:

  1. Über das Bloggen als Gärtner
  2. Der Garten des Bloggers

Über das Bloggen als Gärtner

Stell Dich doch bitte den Lesern kurz vor.

Gartenblogger Sven von beetwunderung.de

Mein Name ist Sven und ich bin seit September 2020 der Autor und Gründer von Beet-Wunderung für Garten – der Gartenblog.
Ich bin weder professioneller Autor noch Gärtner. In beiden Bereichen bin ich Autodidakt und sicherlich nicht perfekt. Aber beides mache ich mit großer Leidenschaft. Ich hoffe, dass man das in meinen Blogartikeln spürt und sieht.

Seit wann gibt es deinen Blog und was war die Idee dahinter? Was gibt dir das Bloggen?

Die Idee einen Blog zu eröffnen, kam mir sehr spontan. Wenn man so gartenverrückt ist wie ich, dann möchte man sich natürlich gerne mit anderen Gartenbegeisterten austauschen. Dies geschieht bei mir meist über den Gartenzaun, da unser Garten auffällt. Er ist kein normal-typischer deutscher Garten. Das bemerken viele Vorbeikommende und sind neugierig. So kommt immer wieder ein Gespräch am Gartenzaun zustande, dass durchaus mit einem Gartenrundgang enden kann.

Nach unserer Runderneuerung des Gartens 2019 wuchs die Neugierde der Menschen, die am Gartenzaun vorbei gingen. Es verging keine Woche ohne Lob, ein Gespräch, einen Rundgang. Das hat mich immens gefreut, bestätigt und mir viele neue Gartenbekanntschaften eingebracht. Mittlerweile plane ich sogar Beete und Gärten der Familie oder von Freunden. Da ich schon immer gerne schreibe, mir aber für ein Buch nie genug Zeit blieb, kam die Idee das Schreiben und den Garten zu verbinden. So kann ich andere Menschen an meiner Leidenschaft teilhaben lassen und den Radius erweitern. Und das, was ich schreibe, wird endlich gelesen. Für mich die optimale Kombination.

Ist dieser Blog dein erster Ausflug in die Blogosphäre oder hast du weitere Projekte laufen?

Dieser Blog ist meine erste Erfahrung mit der Bloggerwelt. Das war eine ziemliche Herausforderung für mich. Bis dato hatte ich überhaupt keine Ahnung, was ein Host oder ein Hashtag ist. Noch wofür so etwas gut sein soll. Ich habe bisher stets vermieden mich mit Social Media zu beschäftigen. Man hat mich so gut wie nicht im Internet gefunden. Schnell wurde mir klar, dass das heute unabdingbar ist, wenn man im Netz gesehen werden möchte.

Wie hast du deinen Blog technisch aufgebaut? Welches CMS und Theme verwendest du? Was sind die wichtigsten Features?

Ich habe meinen Blog mit Hilfe eines anderen Blogs eingerichtet, der die wichtigsten Schritte ganz leicht erklärt hat. Ich lerne allerdings immer noch dazu.
Meine Webseite ist mit WordPress aufgebaut und ich bin froh, dass dort vieles recht einfach zu Händeln ist. Allerdings stoße ich im Moment an meine Internet-Grenzen und werde mir professionelle Hilfe holen müssen, damit der Blog noch besser wird.

Wieviel Zeit verbringst Du mit bloggen? Planst du deine Beiträge?

Die Zeit, die ich mit bloggen verbringe, lässt sich im Moment noch gar nicht beziffern. Es ist sicherlich sehr viel Zeit. Vor allem mit der Technik muss ich mich viel auseinandersetzen. Die Artikel hingegen schreiben sich immer schneller. Das ist eine schöne Entwicklung. Anfangs habe ich die Artikel vermutlich zwanzig Mal überarbeitet und sie waren für mich immer noch nicht perfekt. Dann habe ich es aufgegeben perfekt sein zu wollen. Zudem arbeite ich und das Bloggen ist eine Freizeitbeschäftigung. So bleiben nur der Abend und das Wochenende, die aber auch meinem sozialen Leben gehören.
Eigentlich ist nie genug Zeit für alles vorhanden.

Wie hat sich dein Blog im Laufe der Zeit entwickelt? Was waren deine bisherigen Highlights und gab es auch Rückschläge?

Da ich erst seit September blogge, gibt es weder große Highlights noch Rückschläge. Ich freue mich allerdings über erste Blogeinträge, erste Kontakte zu anderen GartenbloggerInnen, positive Rückmeldungen aus dem Freundes- und Familienkreis und die ersten 500 Abonnenten bei Instagram (aktualisiert Jan. 2021: 1300). Das ist erst einmal mehr als ich mir erhofft hatte. Ach so, es gibt doch einen Rückschlag! Mein erster Facebook-Account wurde aus für mich unerklärlichen Gründen lahmgelegt. Anscheinend hätte ich gegen Gemeinschaftsregeln verstoßen. Beim Nachlesen der Regeln war ich mir sicher, dass das nicht stimmen kann. Und trotzdem bin ich draußen…

Betreibst du ein Monitoring deines Blogs? Wenn ja: Mit welchem Tool?

Was für eine Frage? Da musste ich erst nachsehen, was Du mit „Monitoring“ meinst. Ich vermute Du meinst die Evaluation der Seitenvorgänge. Das möchte ich gerne machen. Ich weiß allerdings noch nicht, mit welchem Tool und wie ich es Datenschutz konform hinbekommen soll. Das ist ein Punkt, weshalb ich mir einen professionellen Helfer hinzuziehen möchte.

Wie viele Leser und Seitenaufrufe hat dein Blog zurzeit, welche Tendenzen sieht du?

Noch habe ich keine Zahlen dazu. Bei Instagram sind es allerdings schon über 500 Abonnenten in sechs Wochen (aktualisiert Jan. 2021: 1300).

Früher waren Kommentare für einen Blog zentral, aber heute? Ist dein Blog in den Social Media vernetzt und warum?

Da ich noch „Neu“ im Netz bin, gibt es ein paar Kommentare, allerdings noch nicht so viele. Ich finde sie im Moment sehr wichtig für mich, da sie der einzige Anhaltspunkt sind, ob meine Artikel gelesen werden. Deshalb freue ich mich über jeden Kommentar. Generell fände ich es klasse, wenn durch Kommentare meine Beiträge ergänzt würden und somit das geballte Gärtnerwissen zusammenfinden könnte. So wird es erst richtig interaktiv. Ich bemühe mich jedenfalls auf jeden Kommentar zu antworten. Jeder Leser ist wichtig für mich.

Ohne Social Media lockt man kaum mehr Leser auf Internetseiten. So kann man auf sich aufmerksam machen und es besteht die Chance, dass die Leser auch dranbleiben. Instagram war sehr hilfreich für mich, aus Facebook bin ich erst einmal verbannt und in Pinterest bin ich seit einer Woche unterwegs. Vielleicht folgt noch Twitter und dann ist es genug, denn alles will bedient und gepflegt werden.

Wie gehst du mit der DSGVO um – ist es ein schwieriges Thema für dich?

Gott sei Dank gibt es gute Internetseiten, die einem helfen. Da muss man halt durch. Zudem möchte ich, dass meine Leser gut über alle Vorgänge informiert sind. Für mich ist Datenschutz etwas sehr Wichtiges. Zukünftig werde ich auch hier eine Fachperson hinzuziehen. Schließlich möchte ich an meinem Blog noch vieles ändern und das soll Datenschutzkonform sein.

Betreibst du Suchmaschinenoptimierung und wenn ja: welche Tools nutzt du?

Ja, ich betreibe Suchmaschinenoptimierung, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das klappt. Bei der bekanntesten Suchmaschine findet man mich nur mit meinem Namen und nicht unter Gartenblog. Ich nutze Yoast Seo.

Welchen Rat würdest du Blog-Anfängern mit auf den Weg geben?

Einfach probieren! Und man sollte sich nicht von anderen beeinflussen lassen, sondern sein Ding machen, so wie man es für richtig hält.

Was sind deine Pläne für die Zukunft? Wo siehst du dich künftig als Blogger?

Erst einmal möchte ich Artikel schreiben, weil es mir Spaß macht und ich mich über die Rückmeldungen und den Austausch freue. Ich habe einen Beruf, der mir Spaß macht und der Blog ist eine Freizeitaktivität. Sollte irgendwann mehr daraus entstehen, freue ich mich. Ein zweites Standbein wäre sicher nicht verkehrt.

(Ende Teil Eins des Interviews)

Lieber Sven, vielen Dank für die sehr informative Führung durch deinen Blog-Garten. Wir sehen uns demnächst wieder in deinem echten Garten!

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