Gemüsegarten: Beetplan Frühling/Sommer 2018

Blatt papier, zu Hälfte akurater Plan, zur Hälfe Notuzen der Ausführung
Von der Planung in die Wirklichkeit – der Beetplan wird angepasst und mit Notizen versehen.

Ich plane zweimal im Jahr die Belegung der Beete – einmal für Frühling/Sommer-Gemüse und einmal für den Herbst/Winter, wenn die früheren Kulturen abgeräumt sind.
Was aus diesem schönen Plan in der Realität wird – dazu weiter unten ;)

Ich versuche damit, ein bisschen den Überblick zu behalten, was ich eigentlich will und was schon getan ist. Auch für den Fruchtwechsel helfen mir die Notizen.

Ich pflanze und säe immer einiges planvoll durcheinander. Bei der Planung von Hauptkultur und Zwischenkultur muss man die Wuchsdynamik und Platzbedarf der zusammengestellten Gemüse- und Salatsorten kennen und beachten.
Wenn z.B. 3 Reihen Kohl gepflanzt wird, kann man als Zwischenkultur zwischen die Kohlpflanzen Salat pflanzen und zwischen die Reihen Kresse und Rucola säen. Die Zwischenkultur ist dann schon geerntet, wenn der Kohl den ganzen Platz im Beet beansprucht.


Beetplan Stand 01.05.2018

Ab Mitte April startete der Garten durch und jetzt ist eigentlich alles – bis auf das empfindliche Fruchtgemüse wie Tomaten, Hokkaido und Zucchini – an seinem Platz.
Schade: Heuer gibt es keine Pastinaken – das ältere Saatgut wollte trotz gutem Zureden nicht aufgehen. Vorteil: ich habe mehr Platz für Tomaten!
Was sich aus einem sterilen Plan entwickeln kann, seht ihr weiter unten ;)

So schaut`s jetzt im Gemüsegarten aus:


Beetplan Stand 19.04.2018


Beet 1 – Rhabarber

Bei Rhabarber gibt es keine Zwischenkulturen und er bleibt immer auf dem gleichen Beet. Er treibt früh aus, beansprucht das ganze Beet und belegt es dauerhaft.

Beet 2 – Zucchini / Hokkaido

Zucchini und Hokkaido werden erst im Mai gepflanzt, wenn es dauerhaft wärmer ist. Dazu kommen am linken und rechten Rand weißer Rettich und Ostergruß. Bis das Fruchtgemüse das ganze Beet braucht, ist der Rettich längst geerntet

Beet 3 – Wirsing / Brokkoli / Blumenkohl

Zwischen den eher langsam wüchsigen und Platz bedürftigen Kohlsorten ist mit Salaten (Grüner Kopf- und roter Pflücksalat) wieder eine Zwischenkultur angelegt.

Beet 4 – Zuckermais

Zuckermais wird erst im Mai gesät. Derweil kann man Zwischenräume für Zwischenkulturen nutzen wie Salate, Rucola usw…

Beet 5 – Pastinaken und Spinat

Die Pastinaken belegen das Beet das ganze Jahr (auch über den Winter hinaus). Sie sind anfangs etwas langsamwüchsig, so dass der schnellwachsende (Babyleaf-) Spinat  als Zwischenkultur genutzt werden, bevor die Hauptkultur das ganze Beet belegt.

Beet 6 – Tomaten

Ich habe heuer 3 Tomatensorten vorgezogen.

  • OpenSource-Tomate Sunviva
  • Opensource Fleischtomate 232-x
  • Baumtomate De-Berao

Beet 7 – Tomaten

 

Beet 8 – Stangenbohnen

Die Stangenbohnen baue ich in 2 Reihen je 4 Stangen an, die an einer Querstange oben zeltartig zusammengebunden werden. Um das Zelt unten soweit wie möglich zu spreizen, werden sie in die beiden Außenreihen. So ergibt sich dazwischen wieder Platz für schnellwüchsige Zwischenkulturen wie die zweite Generation Rucola und Kresse und Asia-Salat (letzte Woche gesät). Die Bohnen werden erst im Mai gesteckt, wenn sie wachsen und das Beet verdunkeln, sind die Kleinsalate längst geerntet.

Beet A – Zuckerschoten

Das Beet habe ich Anfang April besät, die Zuckerschoten haben jetzt schon ca. 1 cm hohe Triebe. Als Zwischenkultur sind Kleinsalate Gartenkresse (die ich schon seit 2 Wochen beernte) und Rucola gesät, der schön austreibt, aber noch nicht erntereif ist. Auch hier macht die schnellwachende Zwischenkultur schnell Platz für eine Zweitpflanzung, z.B. Kohlrabi oder r

Beet B – Kartoffel Annabelle

Da Kartoffeln von der Seite angehäufelt werden müssen, kann man keine Zwischenkultur anlegen.

Die Kultur von Kartoffeln zeige ich hier mit Bildern am Beispiel der Kartoffel Annabelle

Beet C – Kartoffel  mittelspät

Zuckermais wird erst im Mai gesät. Derweil kann man Zwischenräume für Zwischenkulturen nutzen