Noch ist Pflanzzeit – an den Obstgarten denken!

Die ersten Zweige der Zwetschge blühen schon und dick schwellen die Knospen der Kirsche. Bald wird der Garten wieder zu einem weißen Blütenmeer und das Summen der zahlreichen Bienen lässt den Gärtner von den Früchten des Sommers träumen.

Obst darf in keinem Küchengarten fehlen. Dabei findet sich für Beerenobst wie Himbeeren oder Johannisbeeren auch im kleinsten Garten noch ein Plätzchen. Aber selbst die Klassiker wie Apfel und Birne können mit niedrigen Stammformen als Spalier oder Niederstamm  den kleinen Schrebergarten bereichern. Sogar ein kleiner aber feiner Kirschgarten mit Süß- und Sauerkirschen ist durchaus möglich.

Wir haben unseren großen Garten schon mit zahlreichen alten Hochstämmen von unseren Vorgängern übernommen: Mächtige Apfel-, Zwetschgen- oder Pflaumenbäume und ein großer Kirschbaum bilden einen wild-romantischen Obstgarten. Doch der Zauber ist leider auch vergänglich, denn schon sind die Pflaumenbäume wegen Überalterung abgebrochen und auch die alte Zwetschke verliert Ast um Ast an den Baumpilz. Jahr um Jahr verkahlt auch schon der Gravensteiner Apfel und wird wohl dem Beispiel vom Nachbarsgarten bald folgen und vollends absterben. Nur die Kirschbäume sind noch vital und schenken uns jährlich viele schmackhafte Früchte.

Wenn wir auch künftig frisches Obst aus dem Garten ernten wollen, müssen wir also darangehen, den Obstgarten Zug um Zug umzubauen.

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